Fünf einfache Booster für deine Verdauung

Der Herbst steht vor der Tür und damit die Zeit, wenn so langsam nach und nach die ersten größeren Familientreffen mit größeren Festtagsmenüs aufgetischt werden. Ganz zu schweigen von der sich dann anschließenden Weihnachtszeit mit all ihren Leckereien und den kleinen und größeren kulinarischen Sünden.

Sicherlich kennst du auch dieses unangenehme Völlegefühl, das sich gerade in dieser Jahreszeit nach dem Essen manchmal einstellt. Auch Stunden später zwickt der Bauch noch. Wenn dann Verstopfung dazu kommt, lassen die Krämpfe im Darmbereich nicht lange auf sich warten. Es gibt fünf einfache Hilfen, um diese Probleme ein für alle Mal loszuwerden. Wir von Blooom.de zeigen dir, wie es geht!

Der erste Schritt zu einer gesunden Verdauung ist ausreichend Bewegung

Das Bewegung gut und gesund ist, ist kein Geheimnis. Wie wichtig Bewegung für unser tägliches Leben wirklich ist, zeigt beispielsweise ein Artikel aus dem Deutschen Ärzteblatt. Schon im Jahr 2019 wurde hier darauf hingewiesen, dass nur 15 Minuten Bewegung am Tag das Mortalitätsrisiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen – also die Gefahr, an einer solchen Erkrankung zu sterben – um 14 Prozent reduziert. Jede zusätzliche Viertelstunde Bewegung am Tag reduziert das Risiko um weitere 4 Prozent.

Auch für die Anregung der Verdauung braucht es keinen Marathon oder einen kompletten Fahrradurlaub. Hier reicht ebenfalls ein Zeiteinsatz von 10 bis 15 Minuten täglich. Der Darm sorgt durch seine wellenförmigen Bewegungen für eine gute Verdauung. Wenn wir nun selbst auch in Bewegung bleiben, erhöhen wir die Beweglichkeit des Darms und regen die Verdauung damit zusätzlich an.

Insofern ist der Begriff „Verdauungsspaziergang“ gar nicht so weit hergeholt. Tatsächlich reicht für die Anregung der Verdauung moderate Bewegung wie beim Spazierengehen. Schnellere Bewegung schadet allerdings in diesem Zusammenhang natürlich auch nicht.

4 starke Möglichkeiten, Deine Verdauung schnell und effektiv anzuregen

Wer mit Verdauungsproblemen in die Apotheke geht, bekommt schnell eine ganze Reihe von teilweise sehr teuren Mitteln, die mehr oder weniger gut helfen. Dabei gibt es ein paar einfache Wege, die Verdauung anzuregen. Hier einmal eine kleine Auswahl an Möglichkeiten, die einfach jeder umsetzen kann:

1)    Nimm ausreichend Flüssigkeit zu dir

Es gibt viele Gründe, um ausreichend Flüssigkeit – im besten Fall Wasser – zu die zu nehmen. Einer davon ist deine Verdauung. Denn um die Nahrung im Darm richtig zu verarbeiten, benötigt der Körper eine Menge Flüssigkeit. 9 bis 10 Liter Flüssigkeit benötigt der Körper am Tag, um eine gesunde Verdauung der aufgenommenen Nahrung im Darm sicherstellen zu können. Diese musst du natürlich nicht an einem Tag in dich aufnehmen. Das wäre eher ungesund. Im Körper ist eine Menge Wasser eingelagert, das hier zum Einsatz kommt.

Wichtig ist aber, dass du die Flüssigkeitsspeicher in deinem Körper immer wieder ausreichend auffüllst, damit auch immer genug Flüssigkeit zur Verfügung steht. Wasser oder ungesüßte Getränke sind hier die beste Wahl. Außerdem schützt eine ausreichende Versorgung mit solchen Getränken die Darmwand vor Ablagerungen von Bakterien und nicht abgebauten Enzymen. Solche Ablagerungen können schnell zu Reizungen im Darm führen, was wiederum unter anderem Verdauungsprobleme nach sich ziehen kann.

2)    Sorge für die richtigen Fette

Omega 3 Fettsäuren sind gesund, so viel ist klar. Was nicht jedem bewusst ist, ist der Umstand, dass sie aber auch einen positiven Einfluss auf die Darmflora haben. Eine Studie des King’s College London, UK und der University of Nottingham aus dem Jahr 2017 hat dies gezeigt. Dabei wurde bewiesen, dass die Vielfalt der Bakterien in der Darmflora durch Omega 3 Fettsäuren verbessert werden kann. Das regt die Verdauung an und verbessert die Verarbeitung der Nährstoffe im Darm.

Omega 3 Fettsäuren findest du vor allem in fettem Fisch und in Raps- oder Leinsamenöl. Aus diesem Grund sollte einmal in der Woche Fisch auf dem Speiseplan auftauchen. Wer dazu in der Küche Rapsöl zum Kochen, Braten und Backen verwendet, hat schon viel gewonnen. Rapsöl ist geschmacksneutral. Deshalb kann es auch in allen Bereichen verwendet werden.

Auf das richtige Verhältnis kommt es an

Omega 3 Fettsäuren gehören zu den ungesättigten Fettsäuren, ebenso wie Omega 6 Fettsäuren. Das Problem dabei ist, dass diese beiden Fettsäuren exakt gegensätzliche Auswirkungen auf den Körper haben. Während beispielsweise die Omega 3 Fettsäuren das Blut angenehm flüssig halten und eine zu starke Gerinnung vermeiden, sind Omega 6 Fettsäuren für eine stärkere Gerinnung des Blutes verantwortlich.

In unserer westlichen Ernährung spielen Omega 6 Fettsäuren, wie man sie in Fleisch beispielsweise findet, eine viel größere Rolle als Omega 3 Fettsäuren. Deshalb ist es so wichtig, auf das richtige Verhältnis zwischen diesen beiden Fettsäuren zu achten. Wer nämlich deutlich mehr Omega 6 Fettsäuren als Omega 3 Fettsäuren zu sich nimmt, verspielt damit die positiven Effekte der teilweise guten Ernährung.

3)    Mit Nüssen und Früchten die Verdauung Hochtouren bringen

Wir finden Knabbern super. Du auch? Tatsächlich ist dein Körper in Sachen Verdauung der gleichen Meinung. Wichtig ist dabei nur, dass du das Richtige knabberst. Nüsse und Beeren beispielsweise bringen viele Ballaststoffe und Proteine mit. Diese werden vom Pepsin im Magen und im Darm in ihre Bestandteile, die Aminosäuren, zerkleinert. Aminosäuren und Enzyme helfen dann im Darm dabei, Fette und Kohlenhydraten zu verdauen.

Nüsse und Beeren bringen damit zwei große Vorteile: Zum einen wird der Körper mit Ballaststoffen versorgt, die im Magen aufquellen und für ein schnelleres Sättigungsgefühl sorgen. Außerdem regen sie die Verdauungstätigkeit an. Zum anderen liefern sie viele Proteine, die ebenfalls förderlich für die Verdauung und den Stoffwechsel sind.

4)    Gönn Deinem Körper die Zeit, die er zum Verdauen braucht

Wenn wir einmal ganz bewusst auf uns achten, stellen wir oft fest, dass wir sehr häufig über den Tag verteilt essen. So muss der Darm den ganzen Tag arbeiten, um das aufgenommene Essen zu verarbeiten. Da wir nicht selten auch abends auf dem Sofa noch zu einem Snack greifen, findet der Darm auch nachts nur selten Ruhe. Dabei ist es unerlässlich, dass der Darm auch Zeiten hat, um zu regenerieren. Nur so haben die „guten“ Darmbakterien überhaupt Gelegenheit, sich zu vermehren. Das ist unerlässlich, damit eine gesunde Vielfalt an Darmbakterien in der Darmflora vorhanden ist und eine gute und schnelle Verdauung gewährleisten kann.

Dadurch werden Probleme wie Blähungen, Völlegefühl oder Verstopfungen erheblich reduziert. Eine schöne Ernährungsvariante, bei der du deinem Darm auf jeden Fall ausreichend Zeit lässt, mal in den Leerlauf zu schalten, ist das Intervallfasten. Dabei isst du im Verlauf von 8 Stunden am Tag alles, was du möchtest. Die restlichen 16 Stunden am Tag fastest du.

Außer Wasser und ungesüßtem Tee nimmst du in dieser Zeit nichts zu dir. Das gibt deinem Darm die Möglichkeit zu regenerieren und sich auf die vor ihm liegenden Aufgaben des nächsten Tages vorzubereiten.

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Letzte Aktualisierung am 17.09.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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